babeln – ein kolumbianisch-jüdischer Abend

Seit dem Turmbau in Babel herrscht Sprachverwirrung. Die Menschen müssen sich mühen einander zu verstehen. Zwischen der kolumbianischen und der jüdischen Kultur scheint es zum Beispiel kaum Berührungspunkte zu geben.

Doch es gibt Hinweise darauf, dass sich diese beiden Kulturen näher sind, als auf den ersten Blick vermutet.
Zunächst gibt es da jenen Rhythmus – die lateinamerikanische Triole – die in den Liedern beider Kulturen vorkommt. Aber auch in ökonomischen
Entwicklungen, unter kulinarischen Gesichtspunkten und bei Aspekten der Lebensfreude gibt es Verbindungen. Und – nicht zuletzt – gibt es jenen Max Loeb Garcia, in dessen Schaffen sowohl die jüdische als auch die kolumbianische Musik eine besondere Rolle spielen. In den eigens für dieses Programm geschaffenen Kompositionen führt er die temperamentvolle Melancholie und  die Lebendigkeit der jüdischen und der kolumbianischen Kultur musikalisch zusammen. Flankiert werden seine funkensprühenden Fusionen durch eine absolut stichhaltige Beweisführung, die zwar den wissenschaftlichen Standards nicht immer genügt, aber über Berührungspunkte beider Kulturen erstaunliches zu Tage fördert.  Dabei verheddert sich der Faden der Argumentation zuweilen in seiner eigenen Komik. So etwas wird in Sachsen manchmal als babeln bezeichnet. 

Doch wo der Verstand unüberwindbare Grenzen sieht, da findet die Musik manchmal wie selbstverständlich wunderbare Verbindungen.

Veranstaltungstermine

09.05.2025 | 20:00 Uhr
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    Zusätzliche Veranstaltungsinformationen

    Besetzung

    Max Loeb Garcia – Gitarre, Stimme
    Vinzenz Wieg – Klarinette, Stimme
    Martina Stoye – Akkordeon, Stimme
    Guido Richarts – Bass, Stimme
    Eduardo Mota – Perkussion, Stimme
    Christian Schmidt – Regie