Don Gil von den grünen Hosen 
Tirso de Molina


"Inszenierung: wunder-, wunderschön" Dresdner Kulturmagazin

Unter der glutheißen Sonne Spaniens entbrennt ein irrwitziges Spiel in grün, entfacht von Leidenschaft und Temperament eines eifersüchtigen Frauenzimmers.

Das rasante Mantel- und Degenstück, in dem Verkleidung und Verwechslung für Verwirrung sorgen und so mancher an seinem klaren Verstand zweifelt, ist voll Witz und List, gespickt mit tiefsinnigen Wortspielen und reich an ausgelassener Situationskomik. Kurzum: Schönstes Sommertheater mit spanischem Feuer, berauschender Musik, „echten“ Kerlen, stolzen Damen – und einer großen Portion Ironie.

"... herrlich schäge Klamotte mit viel Witz und spanischem Feuer" da wird "gefoppt und gemobbt, gebalzt und gesülzt, geküsst und gekämpft."
Dresdner Neueste Nachrichten

Diese Inszenierung ist nicht mehr im Repertoire. 


Regie: Jörg Berger
Ausstattung: Kathleen Mai

Dramaturgische Mitarbeit: 
Elisa Melzer

   
 

Livemusik: 
Volker Schubert I
Alexander Schmidt
*


Darsteller:


Dona Juana: 
Marianne Heubaum I
Anke Pokorny Kropp

Tristan: Jens Ottersberg
Dona Inés: Tanja Müller
Don Pedro: Karl Michael Weber
Dona Clara: Christine Kuhlmey I Sylke Schmidtk
e*

Don Martin; Jan Dietl
Osorio: Hella Melzer
Don Mendo: Ronald Kieschnick
Fabio: Lutz Koch 
Page des Don Pedro: 
Angela Huth
 

Lombardos:
André Krautschick* 
Angela Huth
Ellen Járnovics
Frank Hirthammer
Lutz Koch 
Rita Stepanek 

Technik: 
Jens Döring*, Stefanie Mohlfeld*

Mitarbeit Ausstattung: 
Gisela Ludwig, Ilka Knigge, Irmtraud Riethmüller, Simone Schwab, Sandra Tschursch
 

Produktion:
TheaterRuine St.Pauli e.V.

Premiere: 7.Mai 2008




Presse



 
 
 


Spanien im 17. Jahrhundert: Doña Juana, vom sprunghaften Don Martin entehrt und verlassen, sinnt auf Vergeltung. Als Don Gil verkleidet reist sie dem längst anderweitig auf Freiersfüßen wandelnden Mitgiftjäger nach Madrid hinterher, um ihn seiner gerechten Strafe – sprich Verehelichung – zuzuführen. Virtuos stürzt sie dabei, wahlweise als Mann oder Frau, zahllose Unbeteiligte in turbulente Liebeswirren. Auf dem Höhepunkt der Konfusion finden sich vier Don Gils unter dem Balkon der reichen Doña Ines. Jetzt gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren…

 
   


„… denn nur ein Weib kann solch ein fürchterliches Durcheinander schaffen.“
Tirso de Molina