Heinrich der IV (nach William Shakespeare)

Das Theaterstück entführt das Publikum ins England des 16. Jh. Zwei Adelsfamilien
und ihre Verbündeten bekämpfen sich gegenseitig, um die Königskrone zu erobern.
Die Theaterruine wird dabei Schauplatz von Machtstreben, Krieg und Intrigen.

"Das Stück will Führungsstrukturen thematisieren, auf deren Grundlage
Machtstreben, Rassismus und Sexismus gedeihen und die sich in Büros, an Arbeitsplätzen, in Jugendgruppen und selbst in der Familie immer wieder regenerieren.“ (Utz Pannicke, Regisseur)



                             

 

 

 

Fotos: TheaterRuine e.V. oder Berger

Ein junger Prinz versucht aus diesen Führungsstrukturen auszusteigen. Er gründet
eine Gang und wird zum Rebellen der Strasse. Doch auch er vermag der Verführung
der Macht nicht zu widerstehen. Er wendet sich von seiner Vergangenheit ab und
besiegt mit Hilfe neuer adliger Machtstrukturen die innere und äußere Widersacher des Landes. Durch seine frühere Entwicklung scheint er geradezu prädestiniert für eine
ideale Herrscherfigur.

Diese Inszenierung ist nicht mehr im Veranstaltungspan.

Regie: Utz Pannike
Ausstattung: Tanja Wackwitz

Heinrich, Prinz v. Wales: Alexander Aue
König Heinrich d. Vierte: Holger Unbehaun
Sir John Falstaff: Ralf Zöllner
Percy Heißsporn: Oliver Mehl
Owen Glendower: Alexander Saevitsch
Westmoreland: Anja Deutschmann
Northumberland: Anna-Maria Torchala

Worcester, Erzbischof v. York:
Alessandro Valli

Mortimer: Henning Schmidt
Pistol: Dirk Bachem
Poins: Bettina Jülich
Dörte Lakenreißer: Ramona Patzak
Bardolph: Michael Schmidt
Wirtin: Uljana Sieber
Hexe: Anna Orloti
Hexe: Eva Tief

Technik: Frank Bittrich
Plakat: Kathleen Mai

Mitarbeit
: Christian Mathea,
Heide Scherer, Sandra Rosenstiel


Produktion: TheaterRuine St.Pauli e.V.
Premiere:
10. Mai 2002