Figaros Hochzeit
Lustspiel von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Rasante Dialoge und eine raffiniert gestrickte Handlung bieten noch heute alle Vergnügungen einer Intrigenkomödie - ein wunderbares Wechselspiel von Begehren, Liebe und Leidenschaft.

"Eine sommerlich frische Komödie mit viel Herz und Lebensfreude"
Dresdner Kulturmagazin

Beaumarchais’ lustvolle Verwicklungskomödie um eine beinahe vereitelte Hochzeit bildete nicht nur die Vorlage zu Mozarts berühmter Oper, sondern schrieb auch im Schauspiel Geschichte: Die Hochzeit von Figaro, dem Diener des Grafen Almaviva, mit Suzanne, der Zofe der Gräfin, scheint gefährdet zu sein. Der Graf, seines Ehetrotts mit der Gräfin müde, hat ein Auge auf seine junge, reizvolle Bedienstete geworfen und will an ihr das von ihm selbst abgeschaffte Recht der ersten Nacht noch einmal praktizieren.

Diese Inszenierung ist nicht mehr im Repertoire. 



Regie: Jörg Berger
Ausstattung: Kathleen Mai

   
 

Darsteller:

Graf Almaviva
Holger Tempels
Gräfin
Ilka Knigge
Figaro Tobias Schmidt
Susanne Ingrid Schütze
Cherubin (Page)
Yvonne Dominik
Bartolo (Arzt) Frank Bendas
Mazelline
Britta Andreas
Antonio (Gärtner)
Burkhard Beyer
Fanch
ette (seine Tochter)
Nicole Gläßer* I Anja Martin
Friedensrichter Karl M. Weber
Bazillus (Musiklehrer)
Veit Schumann*,Sebastian Hellmann
Pedrillo (Knecht)
Karen Kleintges
Diener, Schreiber, Landleute...
Karen Kleintges, Ursula Recknagel & Ute Wiesenhütter


Produktion:
Theaterruine St. Pauli e.V.


Premiere: 8. Mai 2010



Presse



 
 
 
In einem atemberaubenden Intrigenspiel versucht der gewitzte Figaro mit Hilfe seiner Verlobten und der geprellten Gräfin, die Absichten des treulosen Grafen zu durchkreuzen. Am Ende des raffinierten Täuschungsmanövers triumphiert nicht nur die Liebe, sondern siegt das Dienerpaar über die Interessen des Adels. Dieser für die Verhältnisse im vorrevolutionären Frankreich provokative Schluss war verantwortlich dafür, dass das Lustspiel eine politische Durchschlagskraft revolutionären Ausmaßes entwickelte und jahrelang einem Aufführungsverbot unterlag.
 
   


CHERUBIN
"Seit einiger Zeit fühl' ich mich so aufgeregt: mein Herz
zittert bei dem bloßen Anblick einer Frau... "