Der gute Mensch von Sezuan 
Bertolt Brecht

Ein Brecht-Klassiker in der St. Pauli Ruine, erschreckend aktuell und Stoff für eine großen Komödie. Die zentrale Frage „Wie soll ich gut sein, wenn alles so teuer ist?“ können auch die drei auf der Erde herumirrenden Götter nicht beantworten. 

Sie suchen einen guten Menschen, wenigstens einen, als Beleg dafür, dass die Welt so bleiben kann wie sie ist. Sie finden die gutherzige Prostituierte ShenTe, die mit etwas Startkapital einen Tabakladen eröffnet und damit Gutes tun will. Doch wird sie schnell von Forderungen und Ansprüchen erdrückt. Nachbarn, Behörden und sogar ihr Geliebter nutzen ihre grenzenlose Güte schamlos aus. Um zu bestehen, erfindet sie einen rücksichtslosen, hartherzigen Vetter. Dieser imaginäre Vetter, den sie als Hosenrolle spielt, übernimmt erst ihre Geschäfte und zunehmend ihr Leben. 

"Hoch interessant und sehr gelungen" Dresdner Kulturmagazin

Diese Inszenierung
ist nicht mehr im
aktuellen Veranstaltungsplan.




Regie: Jörg Berger
Ausstattung: Kathleen Mai

   
 

Darsteller:

Shen Te & Shui Ta Ingrid Schütze
Wang (Wasserverkäufer) 
Karl M. Weber

Erster Gott Jens Ottersberg, Leander Mieth
Zweiter Gott Jens Döring
Dritter Gott Thekla Brandt

Yang Sun (Flieger) Alexander Keller
Frau Yang (Mutter) Angela Huth
Die Witwe Shin llka Knigge

Frau Birgit Flache
Mann I Polizist Lutz Koch
Schwägerin Angela Jost
Arbeitsloser Jens Wagner
Schreiner / Barbier (Shu Fu) 
Frank Hirthammer
Hausbesitzerin (Mi Tzü) I
Teppichhändlerin
 Tanja Müller,
Heidi Lempke

Produktion: TheaterRuine St.Pauli e.V.
Premiere: 8. Mai 2009


Hier die Presserezensionen:

      



 
 
 


"Die Regie homogen burlesk,
ohne Abstieg in den Klamauk"
TOP-Magazin

Die Zuschauer in der St. Pauli Ruine erleben ein leidenschaftlich um Gut und Böse ringendes Figurenensemble und entscheiden nach dem amüsant, tief greifenden Theaterabend: "Soll die Welt geändert werden? Wie? Von Wem?"

 
   

Shen Te
Ich will mit dem gehen, den ich liebe.
Ich will nicht ausrechnen, was es kostet.
Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist.
Ich will nicht wissen, ob er mich liebt.
Ich will mit ihm gehen, den ich liebe.



   
   
   
   
   
   
   
   

"Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen"